Werksbesuch bei Rohloff

Heute hatten wir das Glück eine exlusive Werksbesichtigung von unserem Sponsor Rohloff zu bekommen. 


Die ersten 400 km der Probetour hat uns dieses technische Wunderwerk schon viel Freude bereitet. So war es umso spanneder zu sehen, wie die Produktion der einzigartigen Fahrradnabe abläuft und wo die ganzen Teile herkommen. Was uns dabei besonders beeindruckt hat, über 90% der Teile kommen von anderen Zulieferern aus Deutschland! Das „Made in Germany“ hat sich eine Rohloff Nabe also wirkich verdient.

Vielen Dank an Marco Rauch für die sehr interessante und unterhaltsame Führung durch den Betrieb! Wir kommen gerne mal wieder 🙂

Von Erfurt zurück

Nach unserer Stadterkundungstour in Erfurt, von der wir beide sehr angetan sind, geht es zu unseren Übernachtungsgastgebern. Wir hatten einen Abend vorher über die Plattform warmshowers nach Gastgebern in Erfurt gesucht und wenige Stunden später schon eine Zusage erhalten. Was für ein Glück! Unsere erste Erfahrung über warmshowers entpuppt sich so als voller Erfolg und wir sind begeistert von der Gastfreundlichkeit unserer überaus netten Gastgeber. Geschlafen wird im schön eingerichteten Wohnzimmer und die warme Dusche vorm schlafen gehen tut wirklich gut 🙂

Gut ausgeschlafen und hoch motiviert machen wir uns dann am nächsten Morgen auf Richtung Bebra auf. Doch auf dem ersten Stück bis Eisenach haben wir mit einigem Gegenwind zu kämpfen, welcher die Mittagspause noch mehr zum Genuss macht.


Schon der dritte Tag in Folge bestes Wetter, da können wir uns wirklich nicht beklagen!

Kurz vor Bebra finden wir dann am Abend einen guten Platz mit bester Aussicht zum zelten. Ermüdigt und glücklich bauen wir das Zelt auf und kochen uns noch was leckeres 🙂


Diesmal Kartoffelpuffer mit Rotkohl und Apfelmus, ein absoluter Genuss beim Sonnenuntergang!


Der nächste und letzte Tag unserer Probetour beginnt gut mit einem Frühstück in Bebra. Doch unser GPS meint uns danach als vermeintliche Mountainbiker durch den Wald führen zu müssen, weshalb wir eine gefühlte Ewigkeit direkt neben der A5 auf einem Waldweg entlang fahren. Hungrig und später als geplant machen wir Mittagspause in einem kleinen Örtchen vorm Supermarkt. Als uns der nette Filialleiter sieht und sich erkundigt, wo es denn hingeht, gibt es uns prombt einen Kaffee aus. Und der schmeckt!


Nach dieser netten Bekanntschaft geht es dann allmählich  zurück Richtung Heimat…

Und was bleibt von der viertägigen Probetour? Es tut gut endlich mal im Sattel zu sitzen und unterwegs zu sein. Warmshowers ist eine super Sache und wir freuen uns schon auf die nächsten Gastgeber! Es gibt so viel was man auf so eine Tour an Hab und Gut mitnehmen kann, aber die Kunst besteht darin kompakt zu packen. Denn spätestens beim ersten langen Anstieg bereut man jedes zusätzliche Kilo! Erfurt ist eine tolle Stadt mit einer sehr schönen Altstadt und vielem schönen Fachwerk. In Thüringen gibt es tolle Radwege, dazu gehören der Unstrut-Radweg und der Nessetal-Radweg. Und zu guter Letzt: Radreisen machen Spaß und Lust auf mehr 😀

Über den Berg

Eine weitere Station unserer Vorbereitung befindet sich endlich in einer praktischen Phase… 

Es ist Montagabend, die letzten Klamotten landen in den Fahrradtaschen und es wird sich unruhig schlafen gelegt. Im Kopf gehe ich nocheinmal alles durch und bin schon richtig in Reiselaune. Geplant ist eine kleinere Fahrradtour, um das Equipment zu checken und zu optimieren. Außerdem fahren wir Ziele an, die Vincent und mich auch zukünftig interessieren könnten.

Um Punkt acht Uhr klingelt Vincent an meiner Tür, abfahrbereit und in bester Stimmung: Es geht los! Immerhin im Kleinen. Aus der Stadt raus geht es erstmal hügelig los durch den Kaufunger Wald bis Witzenhausen, dann immer weiter Richtung Dingelstädt, wo die Unstrut ihren Ursprung hat.

Ein wunderbar ausgebauter Radweg führt an der Unstrut entlang. Nach knapp 1000 Höhenmetern bis Dingelstädt ist jetzt entspanntes Fahren angesagt. Sehr eben bis leicht bergab radeln wir bis Mühlhausen – nach kurzem Einkauf inklusive aufgefüllten Wasserflaschen geht es noch ein Stück aus der Stadt heraus. 

Umgeben von Apfelbäumen schlagen wir unser Zelt unter perfekten Bedingungen auf. Weicher, trockener Boden, windgeschützt und vor den meisten Blicken sicher. 120 Kilometer der ersten Etappe werden mit Nudeln aus dem Campingkocher belohnt… einfach ein Traum!

Der zweite Tag startet entspannt. Vorgenommen haben wir uns die knapp 65 Kilometer bis Erfurt. Zum frühen Nachmittag erreichen wir die Innenstadt, nach einer sehr entspannten Strecke an Unstrut und Gera entlang. Da sowohl Vincent, als auch ich, Erfurt als Unistadt ins Auge geworfen haben, besteht neben der Krämerbrücke und dem Dom natürlich auch großes Interesse an dem Unicampus und der Fachhochschule. Das Gepäck lässt sich zum Glück am Rathaus in Schließfächern abladen, sodass wir völlig ungehindert durch die Stadt laufen können.

Der fahrbare Untersatz

Ein Hoch auf Flexibilität! Nach langem Warten sind sie endlich angekommen, unsere Tourenräder! Zwei nagelneue Schätze von der Fahrradmanufaktur – das Modell T900 umgerüstet auf den Standard des TX1000. Ursprünglich im Januar bestellt, mussten wir leider feststellen, dass ein Fahrradkauf auch einmal nicht reibungslos klappen kann. Lieferschwierigkeiten, die wir sonst nicht gewohnt sind und die bei anderen Bestellungen dieser Art bisher nicht aufgetreten sind, haben uns auf die Folter gespannt. Doch Dank der guten Unterstützung und Beratung des Fahrradhof-Teams – insbesondere Alexander Luzniaks – steht dem Start der 4000km nichts mehr im Wege!

Frisches aus dem Laden! 😀

Die singende Rohloffschaltung können wir nun einem ausgiebigen Test unterziehen und das einmalige Fahrgefühl genießen! 

Komplett bestückt mit allen Fahrradtaschen – der Begriff ‚Drahtesel‘ war nie passender.

Straßen über Straßen

Hier melden wir uns mal wieder! In den letzten Wochen gab es nicht besonders viel Interessantes zu berichten.. eine Fahrradtour ist im praktischen Teil sehr viel spektakulärer – und praktischer eben – wenn es um schöne Landschaften gehen soll. Obwohl mit einer blühenden Fantasie auch noch größeres möglich ist. 

Viele Stunden am Schreibtisch…

Die Radwegesituation in den mediterranen Ländern und den Balkanstaaten könnte unsere riesige Vorfreude auf die Drahteselstrampelei ernüchtern, doch wir sind bereit uns auch auf viel befahrene und bergige Straßen zu begeben.. In der Planung geht es so langsam in die heiße Phase, denn in wenigen Wochen heißt es schon: Ab in den Flieger und los geht die Fahrt!

Im übrigen gibt es uns auch auf Facebook zu entdecken! Unter @aka.zwei.rad oder einfacher: https://m.facebook.com/aka.zwei.rad/?ref=bookmarks 

Raus aus der Stadt…

…und ab auf den Bauernhof! Oder so ähnlich 😀 Erstmal gibt es eine winterliche Landschaft zu genießen, als wir zum Gut Kragenhof radeln. Von Kassel aus, an der Fulda entlang, fahren wir gut eine Stunde in gemütlichem Tempo…

Essen ist ein wichtiger Bestandteil des Tages und gerade Backwaren findet man zu jeder Mahlzeit auf dem Tisch. Schon oft sind wir in den Genuss eines Kragenhof-Brotes gekommen – das in bester Qualität in der Biobäckerei hergestellt wird. Unserer Neugier, das Gut selbst zu besuchen, sind wir also nun verfallen…

Begrüßt werden wir von Julian Merz, dessen Familie den Kragenhof bewirtschaftet. Unser Weg führt durch die Bäckerei und über das Hofgelände, das nach wie vor in Schnee gehüllt ist. Nach einer sehr interessanten Führung, bei der wir viel neues lernen und mit zwei Broten als Proviant im Gepäck machen wir uns auf dem Rückweg, bevor es dunkel wird.

Fazit des Tages: Fahrrad fahren im Winter ist kalt. 😀 Bei dem Besuch haben wir jede Menge mitgenommen. Vielen Dank an Familie Merz, die uns bei der Tour unterstützt! Wir kommen sehr gerne wieder.

 

 

Die Spannung steigt…

Da steht es nun, unser Projekt. Zwar noch mitten in der Planung, aber der Rahmen ist gesteckt. Ein weiter Weg ist es schon gewesen, uns überhaupt auf eine Tour zu einigen.. In unseren Köpfen haben wir schon auf dem Fahrrad gesessen, sind bis Gibraltar gekommen, einmal um die Ostsee herum, doch all diese Ideen wurden schließlich verdrängt von der Route von Athen, über den Balkan, bis nach Kassel. 

Beide haben wir schon längere Fahrradurlaube mit unseren Familien und auch Freunden gemacht. Die geplante Tour hat allerdings ein ganz anderes Kaliber, nicht nur, weil wir durch sehr unterschiedliche und vor allem uns noch unbekannte Länder fahren werden. Die Vorstellungen und Fantasien sind natürlich vorhanden, doch wie vermutlich jeder Radfahrer beim Fahren einer so langen Strecke bemerkt hat, muss man zwischendurch immer wieder umdenken und improvisieren. In jedem Fall eine Menge Arbeit vor und während des Radelns, der wir uns mit ordentlich Motivation entgegen stellen. Wo fahren wir genau lang? Kommen wir abends immer gut unter? Haben wir alles, was wir an Material benötigen?

Wie alles weiter geht und unser Stand der Dinge ist, wird demnächst zu lesen sein! Bis dahin schaut gerne den Rest der Webseite an 🙂

Neuer Blog für unsere Tour

Hallihallo an alle!

Das ist der erste Blogeintrag auf unserer brandneuen Seite, der euch während unserer Radtour von Athen nach Kassel mit Neuigkeiten und Fotos versorgen wird. Wir sind gespannt auf Reaktionen und Fragen jeder Art, ihr könnt gerne in den Kommentaren euren Senf dazu geben.

Bis bald

Leon und Vincent