Kroatien: kaputt, Boxenstop in Slowenien, hallo Ungarn! #Tag 36 bis 38

Die letzte Woche ging viel zu schnell vorbei.. wir kommen Deutschland immer näher und das merken wir auch deutlich an unserer Umgebung. Heute haben wir das zehnte Land unserer Tour erreicht!

Samstag: Die zweite Nacht in einer warm-showers-Wohnung war super! Und wir freuen uns besonders über unsere gewaschenen, trockenen Schlafsäcke, die auf dem Balkon über unseren Rädern gehangen haben. Während Leon noch liegen bleibt, geht Vincent auf morgendliche Shoppingtour und kommt mit reicher Beute fürs Frühstück wieder. Währenddessen ist unser Gastgeber Vedran mit seinem Hund Simba eine Runde um den Block gegangen, sodass wir gemeinsam am Tisch sitzen. 

Alles wieder frisch gewaschen, inklusive Schlafsäcke 🙂

Etwas träge planen wir den heutigen Tag, der größtenteils aus einer Stadtbesichtigung bestehen soll. Die Bahnen fahren alle paar Minuten, weshalb wir sehr entspannt zur Haltestelle losmarschieren – es ist bereits kurz vor zwölf… Am Kiosk kaufen wir Fahrkarten, die im Vergleich zu Kassel sehr günstig sind (jedoch sind Bahnfahrkarten vermutlich überall günstiger als in Kassel…). Nachdem wir gestern schon im Auto gefahren sind, ist es geradezu ein Schock in der Straßenbahn zu sitzen.

Die Fahrt ist ein kurzer Spaß, denn zur Innenstadt haben wir es nicht weit. Bei einer ehemaligen Moschee, die mehrmals umgenutzt wurde, steigen wir aus und schauen sogleich in den großen, runden Bau hinein, denn es ist mit großen Plakaten die „Comic Con Zagreb“ angekündigt. Ein paar Künstler und eine Ausstellung erwarten uns, weshalb wir etwas länger verweilen.

Wir laufen in Richtung des Domes weiter, der von weitem gut erkennbar, ein Anzugspunkt unserer Aufmerksamkeit ist. Innen ist er sehr dunkel, doch prunkvoll eingerichtet – normal katholisch, nicht orthodox. Wie unterschiedlich die Gotteshäuser eingerichtet sind, fasziniert uns schon seit Beginn der Reise.

Gerade so passt er aufs Foto drauf.

Auf dem Platz vor dem Dom ist eine ganze Reihe von Ständen aufgebaut, die verschiedene Nationen vertreten und in der Mitte ist eine kleine Bühne aufgebaut. Wie wir erfahren, findet heute ein EU-Tag statt, an dem die Mitgliedstaaten jeweils ihr Land vorstellen. Außerdem wird über das Studium im Ausland informiert… in einem der Länder, durch die wir gefahren sind, ein Auslandssemester zu machen, klingt für uns immer reizvoller! Von Werbegeschenken überhäuft machen wir uns weiter, jedoch nicht ohne uns mit dem griechischen Botschafter in Zagreb zu unterhalten, der den griechischen Stand betreut.

Ein paar Schritte weiter beginnt eine ganze Zeile mit Cafés und Restaurants, die allesamt sehr schön eingerichtet sind. Ein Grund mehr, sich mit Leckereien aus der Bäckerei dort niederzulassen.

Der Aufstieg zu einer weiteren Kirche und dem Parlamentsgebäude führt über Treppen und verwinkelte Gassen. Oben hat man einen sehr schönen Überblick über die Stadt. Während Leon auf den Kanonenturm steigt, von dem symbolisch jeden Tag um zwölf Uhr die Kanone abgefeuert wird, zum Gedenken an Zeiten, in denen sie gegen angreifende Feinde eingesetzt wurde, bleibt Vincent unten und baut sein Wissen in der Touriinfo aus.

Andere Treppen hinab, umgehen wir die Zahnradbahn, für die wir kein Geld ausgeben wollen und kommen zu dem hufeisenförmigen Park, in dem diverse Sehenswürdigkeiten zu finden sind. Angefangen mit dem Nationalarchiv, kommen wir zum botanischen Garten, der in dieser Jahreszeit unglaublich am blühen ist.

Der botanische Garten in voller Pracht.
Vincent in action.
Das actionreiche Ergebnis.

Der Tag neigt sich dem Ende zu, weshalb wir in Richtung des Hauptplatzes vor dem Bahnhofsgebäude laufen, wo unsere Bahn fährt. Zurück in der Wohnung, fangen wir an, unsere Gemüsevorräte zu verarbeiten, die wir nun seit mehreren Tagen mit uns schleppen. Dazu gibt es Bulgur und wir unterhalten uns über dies und das. Unter anderem bekommen wir auch einen neuen Eintrag in das Anne-Frank-Tagebuch. Da wir morgen weiter fahren wollen, wird der Abend nicht mehr all zu spät.

Wieder ein neuer Eintrag im Tagebuch und ein zweiter netter Abend mit Vedran!

Sonntag: Bereits die dritte Nacht in Folge in einem Bett zu schlafen ist wirklich totaler Luxus. Gut erholt stehen wir gemeinsam mit Vedran auf, der um 10 Uhr bei einem Berglauf mitmacht. Doch zuerst geht er mit seinem Hund Simba noch eine Runde Gassi, während Leon beim Bäcker fürs Frühstück einkauft und Vincent ein paar der vielen Anfragen über warmshowers für Budapest versendet. Nach Vincents gestrigem gescheiterten Versuch Omelett zu zaubern, beglückt uns Vedran heute mit super leckerem Rührei und eine kroatische Variante von „Arme Ritter“. Da wir unsere Sachen noch fertig zusammen packen müssen, macht sich Vedran vor uns los und wir bedanken und verabschieden uns ganz herzlich für diese tollen zwei Tage mit ihm. Viel gelernt haben wir in den interessanten Gesprächen mit ihm über Land und Leute. Toll, dass es solche Menschen wie ihn gibt, die mit aller Herzlichkeit Menschen bei sich zu Hause empfangen, um Geschichten auszutauschen und eine Art Kulturaustausch zu betreiben.

Effiziente Ausnutzung einer Einzimmer-Wohnung.
Auch die Räder haben einen sicheren Stellplatz neben dem Flitzer von Vedran gefunden.

Bevor wir die Zagreb verlassen, erwerben wir noch hochprozentigen Alkohol in der Aphoteke, als Ersatz für unseren zu neige gehenden Spiritus. Dann heißt es Abschied nehmen von dieser schönen Stadt, auf gehts nach Slowenien. Am Stadtrand auf einer wenig befahrenen Straße, fällt Vincent plötzlich etwas von seinem Fahrrad herunter und er hört nur hinter sich, wie Leon es ungewollt in voller Fahrt überrollt. Mit Schreck stellen wir fest, dass sich das Gehäuse von Vincents Actioncam während der Fahrt geöffnet hat (wir wissen bis heute nicht wie genau das passieren konnte) und es die Actioncam war, die auf die Straße gefallen ist. Resultat, die Actioncam hat einen Totalschaden erlitten.

Das war dann wohl selbst für eine Actioncam zuviel Action…

Etwas niedergeschlagen von diesem unerwarteten Lebensende der treuen Begleiterin, fahren wir schweren Herzens weiter. Doch wenig später ist selbst Vincent wieder bester Laune, er schmiedet schon Pläne für eine neue Sponsoring-Aktion (mehr wird noch nicht verraten).

Wenig später bekommen wir ein kleines déjà-vu an den Anstieg hinter Sarajewo, als wir schwer schnaufend im stehen (für im sitzen kurvend die Straße hochfahren ist es zu steil) die Straße hochschleichen. Zum Glück ist der Anstieg nicht ganz so lang wie in Sarajewo, dafür aber kurz und knackig.

Oben angekommen haben wir einen tollen Ausblick auf die umliegenden Hügel, doch leider ist Zagreb schon hinter einer Hügelkette verschwunden. Der Anblick der willkommenen Erhebungen und die bevorstehende Abfahrt lässt es aus Vincent heraus: „Jetzt weiß ich es wieder, ich mag Berge doch lieber als Flachland“. Kurz darauf hört der Asphalt unserer Straße aprupt auf und verwandelt sich in einen steinigen Schotterweg, wir bereiten uns schon aufs Schlimmste vor. Doch es kommt viel besser als gedacht und genießen eine spaßige Mountainbikeabfahrt.

Mountainbike 3.0

Auf der weiteren Strecke kommen wir an einigen auffällig großen Menschenansammlungen vorbei, erst später fällt uns ein, dass dies mit dem Muttertag zu tun haben muss. Der wird hier anscheinend groß gefeiert. Das Landschaft verliert heute den ganzen Tag über nicht ihren Reiz, sie ist im höchsten Grade abwechslungsreich. Genauso das Wetter…

Die Wolken ziehen langsam näher.

Da wir erst spät aufgebrochen sind, machen wir uns erst um kurz nach zwei auf die Suche nach einem geöffneten Supermarkt, doch am heutigen Tage leider Fehlanzeige. Wir müssen uns wieder mehr an deutsche Verhältnisse gewöhnen und in Zukunft vorrausschauender einkaufen. Zum Glück haben wir noch etwas Essen von heute Morgen dabei und so setzen wir uns aufgrund eines kleinen aufziehenden Schauers in ein Café und stärken uns.

Die Zeitspanne unserer Pause haben wir ideal gewählt, denn als wir uns wieder auf die Räder schwingen ist der Schauer vorüber. So fahren wir nun stets neben der Autobahn auf einer Landstraße gen Norden und kommen schneller voran als erwartet.

Wir sind uns nicht ganz sicher, ob dies ein Verbotsschild darstellen soll. Spielt aber auch keine Rolle, hier führt schließlich unser Track entlang 😀

Die Landschaft wird wieder etwas hügeliger, doch dank ein paar Tunneln bleiben wir ganz bequem im Tal. Diese sind zu unserer Freude beleutet, die ersten beleuchteten Tunnel auf unserer Tour. Im Balkan waren die Tunnel nicht viel mehr als ein Loch im Berg, keine Beleuchtung, keine Belüftung, keine Notfallbeschilderung oder ähnliches. Doch immer noch Welten besser, als über den Berg zu müssen!

Kurz vor der vermeintlichen Grenze treffen wir auf zwei Mädchen, die uns zu verstehen geben, dass diese Straße nicht nach Slowenien führt und wir stattdessen eine andere nehmen müssten. Ganz verstehen wir nicht, doch kurz darauf kommt ein anderer Radfahrer, der sich als Slowene entpuppt und auf dem Heimweg ist. So folgen wir ihm ein kleines Stück die Straße zurück und fahren schließlich auf die Autobahn auf.

Dieser Grenzposten ist anscheinend seit dem Eintritt Kroatiens in die EU nicht mehr passierbar.
Unsere Alternativroute führt uns ein kleines Stück über die Autobahn bis zur Grenze, wohlbemerkt das erste Mal Autobahn auf unserer Tour.

Anscheinend ist dieses kurze Stück Autobahn bei dem hiesigen Grenzübergang nicht zu vermeiden und so genießen wir die paar Meter fast leergefegte Autobahn. Vedran hatte uns morgens noch gewarnt, es könnte an der Grenze zu Slowenien aufgrund des Eintritts in den Schengen-Raum zu Wartezeiten bis zu fünf Stunden kommen. Als wir dem Grenzposten näher kommen sehen wir, was er gemeint hat. Es reiht sich ein Reisebus an den nächsten, es müssen alle Gäste aussteigen und ihren Reisepass vorzeigen. Das kann dauern… Doch wir folgen einfach dem Radfahrer aus Slowenien, der sich wie ein alteingesessener Kurierfahrer gekonnt an den wartenden Blechlawinen vorbeischlängelt. So passieren wir in null komma nix die kroatische Grenze, wo unsere Reisepässe noch gescannt werden. Auf der slownischen Seite werden wir von der Grenzbeamtin nur mit einem Lächeln durchgewunken, als sie unsere deutschen Reisepässe erblickt. Willkommen in Slowenien!

Unser Heilsbringer will heute noch gut 20 km weiter fahren bis in seine Heimatstadt Maribor, deshalb tritt er hinter der Grenze ziemlich in die Pedale. Doch Vincent will sich die ohnehin schon kurze Zeit in Slowenien nicht noch durch Hetzen kürzen lassen und fährt so entspannt hinterher. Da uns der nette Herr aber unbedingt den Weg bis nach Ptuj zeigen will, wo wir heute Nacht schon die vierte Nacht in Folge über warmshowers verbringen, wartet er immer wieder am Wegesrand auf uns.

Der freundliche slowenische Radfahrer mit uns.

Schließlich sind wir in Ptuj (deutsch Pettau) und verabschieden uns dankbar bei unserem sehr motivierten Mitstreiter. Ptuj ist eine überschaubar kleine, sehr schöne Stadt mit einer toll anzusehenden erhaltenen Altstadt. Auf dem Weg zur Wohnung von Damjana, unsere heutige Gastgeberin, hält plötzlich eine Frau neben uns und meint ganz euphorisch „Are you my warmshowers guests tonight?“. Sie stellt sich uns als Damjana vor und erklärt uns kurz den Weg zu ihr, bevor sie mit der Rennradgruppe weitersaust, was für ein Zufall! Heute Nacht sind wir nicht ihre einzigen Gäste, ein 73-jähriger Amerikaner hat es sich ebenfalls in ihrer großen sehr kunstvoll eingerichteten Wohnung gemütlich gemacht. Er begrüßt uns freundlich und wir verbringen einen entspannten Abend mit tollen Gesprächen. Der Amerikaner erzählt uns, er sei schon seit vier Jahren mit dem Liegerad in Europa unterwegs, er und seine Frau hätten in Oregon alles Hab und Gut verkauft und seien in eine Wohung nach Montenegro gezogen. Diesen Sommer seien sie getrennt unterwegs, seine Frau würde in den Alpen wandern und er macht eine Radtour durch Osteuropa. Eine absolut beeindruckende Persönlichkeit finden wir und wünschen uns, in diesem Alter noch genauso fit zu sein.

Ptuj, idyllisch gelegen am Fluss Drava.

Später kommt Damjana mit ihrem Sohn vom Radtraining wieder und wir unterhalten uns noch nett über Gott und die Welt. Vincent kommt noch auf die Idee, sie um einen Beitrag im Anne Frank Buch zu bitten, welchen Damjana freudig einträgt. Doch leider muss sie am nächsten Tag früh zur Arbeit und so machen wir uns es in einem eigenen Zimmer gemütlich und schauen eine Reisedoku von zwei Radreisenden (für alle Interessierten: Berlin2Shanghai in der ARD Mediathek eingeben, noch bis Anfang Juni verfügbar. Sehr zu empfehlen von den bekannten Hoepner Zwillingen!).

Montag: Wir erinnern uns noch an die weisen Worte des Amerikaners gestern Abend, der sich angesichts des Wettertiefs für einen Pausentag heute entschieden hat. Als wir das Fenster aufmachen sehen wir einen grauen Himmel und hören den nicht enden wollenden Regen auf die Erde niederprasseln. Angesichts dieser Tatsache packen wir sehr gemütlich unsere Sachen zusammen und machen uns etwas verspätet auf dem Weg zum Bäcker und Supermarkt fürs Frühstück. Alles nötige Essen beisammen, können wir leider keine überdachte Sitzmöglichkeit finden, weswegen wir uns in den überdachten Außenbereich eines gemütlichen Cafés setzen und dort nun eher einen Brunch als Frühstück im trockenen zu uns nehmen.

Ptuj mit seiner auffallend gut erhaltenen alten Bausubstanz ist die älteste Stadt der ehemaligen Steiermark.

Reichlich spät um viertel nach elf satteln wir die Räder und machen uns mit voller Regenmontur auf den Weg. Doch das wird uns bei 16°C schnell zu warm und wir haben die Wahl zwischen nass werden vom Regen oder vom Schweiß. Leon entscheidet sich fürs erstere während Vincent die Schweißvariante bevorzugt.

Todesmutig stürmt Leon ohne Regenjacke den Berg/Hügel hoch.

Das schlechte Wetter schafft es aber zum Glück nicht, uns die gewohnt gute Laune zu nehmen und so saugen wir die schöne Hügellandschaft nur so in uns auf. Plötzlich taucht in der Ferne ein nicht identifizierbarer Turm auf, welcher sich als begehbarer Funkturm entpuppt. So stellen wir unsere Räder ab und krackseln die vermutlich steilsten Treppen Sloweniens hinauf. Doch die Strapazen lohnen sich, von oben ist eine herrlicher Ausblick. Leider tut das Wetter sein übriges und versperrt uns den vermutlich grandiosen Blick auf die Alpen.

Drohnenansicht von oben.
Die Aussicht könnte schlechter sein.

Nach diesem klein bisschen Höhenluft schnuppern geht es leicht bergab und wir folgen der Straße bis in den nächst größeren Ort, wo wir einen Supermarkt finden. Da wir heute morgen schon Brotzeit hatten entscheiden wir uns für ein Müsli am Mittag. Während wir Pause machen, wird der Regen langsam weniger und wir schöpfen erste Hoffnungen, unser Zelt heute nicht auf nassem Untergrund aufbauen zu müssen.

Müsli-time auf Stühlen vor dem Supermarkt.

Weiter führt uns der Track immer näher an die Grenze zu Ungarn, obwohl wir dieses schöne Land nach gerade mal einem Tag eigentlich nicht schon wieder verlassen wollen. Doch da wir bis zur Ankunft in Kassel inzwischen einen ausgearbeiteten Zeitplan haben, wissen wir leider, dass wir weiter müssen.

Der Teil Sloweniens, den wir befahren, hat ein außergewöhnlich gutes Radwegenetz. Sowohl innerorts als auch auf dem Land!

Kurz vor der Grenze wird es spannend für Vincent. Da er diesen Teil der Route geplant hat, weiß er dank der heutigen digitalen Möglichkeiten, dass die Straße im Nichts enden sollte. Deswegen war eigentlich der Plan, einen kleinen Umweg zum Grenzübergang der Autobahn zu fahren. Doch als wir an diesem Abzweig ankommen, entscheiden wir uns kurzerhand fürs Abenteuer und fahren das kurze Stück in die vermeintliche Sackgasse. Vincent kann seinen Augen nicht glauben, offentsichtlich wurde hier von ungarischer Seite erst vor kurzem eine nigelnagelneue Straße gebaut. So können wir die erste Grenze ohne Greneposten auf unserer Tour passieren, ein seltsames Gefühl. Wäre da nicht das obligatorische Willkommensschild hätten wir kaum geahnt in einem anderen Land angekommen zu sein.

Der Grenzübergang zwischen Slowenien und Ungarn, einzig und allein getrennt durch einen kleinen Graben.
Ganz ungestört können wir ein Grenzfoto machen. Der erste Grenzübergang, wo wir nicht unseren Reisepass vorzeigen müssen.

Inzwischen ist es schon wieder spät geworden und wir finden nach einem kleinen Stop in der Stadt Lenti einen ultimativen Campingspot 500m von der Straße entfernt inmitten der Natur. Während Vincent Bulgur mit Gemüsepfanne kocht sammelt Leon Brennstoff für ein Lagerfeuer. So richtig haben wir es noch gar nicht begriffen, dass wir uns schon wieder in einem neuen Land befinden. Doch zum Glück verbringen wir hier wieder ein paar mehr Tage, als in Slowenien. Eins steht fest, Slowenien ist einer der vielen Orte, wo wir definitiv zurückkommen wollen.

Umgeben von Wald und Wiesen schlagen wir unser Nachtlager auf. Und tatsächlich ist es trocken geworden!

Seit gestern ist in der Hessen-Mediathek ein Beitrag über unsere Tour zu sehen. Merlin Franke hat uns für seine Sendung ‚Hallo Kassel‘ gefilmt, die beim Offenen Kanal ausgestrahlt wurde.

http://www.mediathek-hessen.de/index.php?ka=1&ska=medienview&idv=15876

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